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Übersicht

Medizinische Software

Machen Sie aus einem Softwareprodukt ein klar definiertes Medizinprodukt

Medizinische Software kann diagnostizieren, überwachen, vorhersagen, Empfehlungen geben oder ein Produkt steuern. Ihr Weg zum Markt beginnt mit einer präzisen Zweckbestimmung und einer nachvollziehbaren Abgrenzung zwischen dem Produkt, seiner Plattform und dem weiteren Versorgungsumfeld.

Produktlandschaft

Medizinische Software tritt in unterschiedlichen Produktformen auf

Die Architektur kann variieren, doch die regulatorische Beurteilung bleibt produktspezifisch. Was leistet die Software, für wen ist sie bestimmt und wie können ihre Ergebnisse Diagnose, Behandlung oder Patientenmanagement beeinflussen?

01

Eigenständige MDSW oder SaMD

Anwendungen, die ihren medizinischen Zweck erfüllen, ohne Teil eines physischen Medizinprodukts zu sein.

Diagnostik · Überwachung · Entscheidungsunterstützung
02

Eingebettete und steuernde Software

Software oder Firmware, die den Betrieb eines physischen Produkts ermöglicht, steuert oder beeinflusst.

Steuerung · Automatisierung · Sicherheitsfunktionen
03

Plattformbasierte Produkte

Medizinische Funktionen in mobilen, cloudbasierten oder vernetzten Versorgungsumgebungen mit gemeinsam genutzten Komponenten.

Apps · Cloud · Fernversorgung
04

IVD- und Analysesoftware

Software, die Labor- oder Probendaten analysiert und medizinisch relevante Informationen bereitstellt.

Interpretation · Algorithmen · Arbeitsabläufe

Regulatorischer Weg

Der Weg richtet sich nach der klinischen Rolle, nicht nach der Technologiebezeichnung

Dieselbe technische Funktion kann außerhalb des Medizinprodukterechts liegen, nach der MDR als MDSW qualifiziert werden, nach der IVDR als IVD-Software gelten oder in den USA einem FDA-Verfahren für Medizinprodukte folgen. Zweckbestimmung, Bedeutung der bereitgestellten Informationen und die damit verbundene medizinische Entscheidung bestimmen den Weg.

Hier beginnenZweckbestimmung und Claims
01QualifizierungIst die Funktion medizinisch?
02KlassifizierungWelche potenziellen Auswirkungen bestehen?
03EvidenzWas muss die Leistung belegen?
EUMDR oder IVDR
USAFDA-Zulassungsweg

Prioritäten im Lebenszyklus

Die Evidenz muss sich mit der Software weiterentwickeln

Regulatorische Arbeit ist am wirksamsten, wenn sie in die Entwicklung integriert ist. Produktdefinition, Risiken, Anforderungen, Prüfungen und klinische Evidenz müssen rückverfolgbar bleiben, wenn sich Softwareversionen und vernetzte Komponenten ändern.

01

Softwarelebenszyklus

Planung nach IEC 62304, Architektur, Anforderungen, Konfiguration, Problemlösung und Nachweise für die Freigabe.

02

Sicherheit und Anwendung

Risikomanagement nach ISO 14971, Gebrauchstauglichkeit, klinische Arbeitsabläufe und vorhersehbare Fehlanwendung.

03

Cybersicherheit und Vernetzung

Cybersicherheit, Datenflüsse, Schnittstellen, Drittanbieterkomponenten, Cloud-Dienste und Aktualisierungsmechanismen.

04

Leistung und Änderungen

Verifizierung, Validierung, klinische Evidenz, Post-Market-Überwachung und regulatorische Bewertung von Änderungen.

Unterstützung durch MDRC

Eine regulatorische Richtung für das gesamte Softwareprodukt

Wir unterstützen bei Qualifizierung und Klassifizierung, Regulierungsstrategien für die EU und die USA, Konformität des Softwarelebenszyklus nach IEC 62304, Risikomanagement, Cybersicherheit, Gebrauchstauglichkeit, klinischer Bewertung oder Leistungsbewertung, technischer Dokumentation, Qualitätsmanagementsystemen und Post-Market-Compliance.

Die Zusammenarbeit kann bei einem frühen Konzept, einem bereits in Entwicklung befindlichen Produkt oder einer bestehenden technischen Dokumentation beginnen, die einen kohärenten Weg zur Einreichung benötigt.

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