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Übersicht

Medizinprodukte und Geräte

Regulatorische Unterstützung für hardwarebasierte Medizintechnik

Physische Medizinprodukte sind selten isolierte Hardware. Firmware, Sensoren, Computerschnittstellen, Zubehör und unterstützende Software können Sicherheit, Leistung und den regulatorischen Weg beeinflussen.

Produktspektrum

Die Hardware bleibt zentral, digitale Elemente ergänzen das Produkt

Diese Kategorie umfasst Produkte, deren Hauptfunktion physisch bleibt, auch wenn digitale Elemente Steuerung, Sicherheit, Kommunikation oder die Integration in ein erweitertes klinisches Umfeld unterstützen.

01

Elektrische und elektromechanische Medizinprodukte

Physische Produkte, deren klinische Funktion hauptsächlich durch Hardware, Mechanik, Elektronik oder kontrolliert abgegebene Energie erbracht wird.

Aktive Medizinprodukte · Therapiegeräte · Überwachungssysteme
02

Produkte mit eingebetteter Firmware

Produkte, die Firmware oder Software mit begrenztem Funktionsumfang für Steuerung, Anzeige, Alarme, Berechnungen oder sicherheitsbezogene Funktionen nutzen.

Eingebettete Steuerung · Anzeigen · Alarme · Sensoren
03

An Computer angebundene Medizinprodukte

Geräte, die Daten mit einer Workstation, Anwendung oder einem Krankenhausinformationssystem austauschen und verifizierte Schnittstellen sowie nachgewiesene Kompatibilität erfordern.

Treiber · Datenübertragung · Interoperabilität · Aktualisierungen
04

Medizinproduktesysteme und Zubehör

Konfigurationen, die ein Hauptprodukt mit Zubehör, Verbrauchsmaterialien, angeschlossenen Modulen oder unterstützender Software verbinden.

Systemgrenzen · Konfigurationen · Kompatibilität

Produktgrenzen

Der regulatorische Umfang richtet sich nach dem Gesamtsystem

Einfache Software macht ein Produkt regulatorisch nicht einfach. Ihr Einfluss auf wesentliche Leistungsmerkmale, Alarme, Datenintegrität, Anwenderentscheidungen und angeschlossene Geräte muss verstanden und verifiziert werden.

SystemelementRegulatorischer Schwerpunkt
HardwareSicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit
FirmwareLebenszyklusprozesse und Verifizierung
SchnittstellenKompatibilität und Datenintegrität
KonfigurationValidierte Kombinationen und vorgesehene Anwendung

Regulatorischer Weg

Ein durchgängiger Weg von der Produktdefinition bis zum Marktzugang

Wir stimmen Produktstrategie, technische Nachweise und regulatorische Dokumentation so aufeinander ab, dass das Dossier das tatsächlich entwickelte, geprüfte und eingesetzte Produkt widerspiegelt.

01

Produktdefinition

Zweckbestimmung, Claims, Systemgrenzen und regulatorische Qualifizierung.

02

Klassifizierung und Marktweg

Klassifizierung nach der EU-MDR und Auswahl des geeigneten FDA-Wegs in den USA.

03

Sicherheit und Entwicklung

Risikomanagement, elektrische Sicherheit, EMV, Gebrauchstauglichkeit und Softwarekontrollen, soweit anwendbar.

04

Verifizierung und Evidenz

Prüfstandtests, Kompatibilität, Leistung, klinische Bewertung und Rückverfolgbarkeit.

05

Einreichung und Lebenszyklus

Technische Dokumentation, Behördenkommunikation, Änderungsmanagement und Post-Market-Aktivitäten.

Zusammenarbeit mit MDRC

Physisches Produkt und digitale Elemente in einer Regulierungsstrategie zusammenführen

Wir unterstützen bei Regulierungsstrategie, technischer Dokumentation, Risikomanagement, Verifizierung und Validierung, klinischer Bewertung, Qualitätsmanagementsystemen sowie Post-Market-Compliance in der EU und den USA.

Die Zusammenarbeit kann bei einem frühen Konzept, während der Produktentwicklung oder bei einer bestehenden technischen Dokumentation beginnen, die klarere Systemgrenzen und eine belastbare Einreichungsstrategie benötigt.

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